Arbeitsgruppen

Novembertagung 2011

(*Il y a encore des places prioritaires pour des locuteurs natifs francaises chez Dominique Blondeau. Contactez november (at) maltehoevel.de svp.)

Kursdetails


Das Organismusprinzip in seiner Anwendung im biologisch-dynamischen Landbau
Dozent: Martin von Mackensen - arbeitet und unterrichtet an der Landbauschule Dottenfelderhof.
Folgende Fragen sollen Inhalt sein:

Der Kurs ist offen für beliebig viele Teilnehmende.

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CSA (Community Supported Agriculture) Hof vermarkten, Landwirtschaft vermitteln
Dozent: Wolfgang Stränz - seit 20 Jahren verantwortlich für die Finanzen der Wirtschaftsgemeinschaft Buschbergof (CSA) und seit einigen Jahren Geschäftsführer der Gemeinnützigen Landbauforschungsgesellschaft Fuhlenhagen (Eigentümerin des Hofes und Trägerin der Sozialarbeit mit Menschen mit Behinderung).
Vorbereitung erwünscht!!
CSA - Warum: Produktionsbedingungen in der Landwirtschaft, Übernahme von Risiko und Verantwortung durch nicht-aktive Landwirte, Brüderliche Gestaltung des Wirtschaftsprozesses
CSA praktisch: Produktion, Distribution, Konsumption
CSA Vorteile: Vielfalt, Qualität, Bodenfruchtbarkeit
Hier die thematischen Schwerpunkte des CSA-Kurses:

  1. Die Entwicklung zur Vernunft
  2. gesellschaftliche Fragen (Dreigliederung)
  3. wirtschaftliche Fragen (assoziatives Wirtschaften)
  4. Konsequenzen für den Betrieb
  5. Die ersten praktischen Schritte zu CSA

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Einführung in den Goetheanismus anhand der Wetterkunde
Dozent: Dr. Martin Schlüter - Physikstudium in Heidelberg und Frankfurt, anschließend sieben Jahre Leiter des Fichte-Hauses in Tübingen, Seit 12 Jahren Oberstufenlehrer für Mathematik und Physik in Stuttgart und Bochum. Seit zwei Jahren Mitarbeiter des Institutes für Waldorfpädagogik in Witten/Annen.
Praktische Einführung in die Witterungs- und Klimakunde nach der naturwissenschaftlichen Methode Goethes

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Metall bearbeiten und Landtechnik verstehen - Kleingruppen-Workshop
Dozent: Engelbert Eichholz
Stahl ist ein zentraler Werkstoff in der Landtechnik. In diesem Workshop können wir ihn als gestaltbares Material erleben. Wir werden schmieden, biegen und bohren. Damit wir überhaupt bohren können, befassen wir uns ausführlich mit dem Anschleifen von Bohrern. Während die eine Kleingruppe schmiedet, die andere schleift und bohrt, können wir uns in einer dritten Gruppe je nach Interessenlage landtechnischen Grundlagen zuwenden: von der Schraube bis zur Funktionsweise eines stufenlosen Getriebes... Die Kleingruppen wechseln durch. Gruppengröße begrenzt auf insgesamt 12 Teilnehmer. Wer teilnehmen möchte, sollte Arbeitshandschuhe mitbringen, stumpfe Bohrer aus der Hofwerkstatt, konkrete Fragen und wenn möglich Handbohrmaschinen und einen Schleifbock. (wichtig) Kurs belegt! Leider keine weitere Anmeldung mehr möglich.

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Die Nachtschattengewächse - eine ungewöhnliche Familie
Dozentin: Ruth Mandera
Pommes mit Ketchup und danach eine Zigarette: unsere moderne, hektische Zivilisation ist Nachtschatten-geprägt. Gleichzeitig locken sie mit dunklen, nicht reglementierten Seelengründen:
"Da sich mein Leib in jener Gärten Zaubergrund verirrte
Wo blauer Schierling zwischen Stauden dunkler Tollkirschblüten stand ..."
(Ernst Stadler).
In unübertroffener Weise vereinen Nachtschattengewächse Nahrungs-, Gift- und Heilpflanzen. Wie ist das möglich? Was können wir von ihnen lernen?

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Von Augentrost bis Zittergras: Pflanzengesellschaften für die Gesundung der Landwirtschaft
Dozent: PD Dr. Hans-Christoph Vahle - Pflanzensoziologe mit Schwerpunkt "Goetheanistische Vegetationskunde" und Vegetation der Kulturlandschaft. 2009 Gründung der Akademie für angewandte Vegetationskunde.
Seltene Wildpflanzen, die irgendwo auf feuchten Wiesen, am Waldrand oder auf einer Heideböschung wachsen, scheinen für die landwirtschaftliche Produktion zunächst keine Bedeutung zu haben. Doch es gibt Hinweise für genau das Gegenteil... Die Vielfalt an Wildpflanzen-Gesellschaften der historischen Kulturlandschaft hatte um die Mitte des 19. Jahrhunderts ein Maximum, das auch vom Ökolandbau heute nicht wieder erreicht wird. Was können wir für die Zukunft daraus lernen? Welche Pflanzengesellschaften sind heilsam für Landschaft und Mensch, die heute weitgehend fehlen? Und welche Pflanzengesellschaften sind die Organe des Hoforganismus – wie war das früher, wie ist das heute, wie kann das morgen sein? Mit zukunftsträchtigen Beispielen von Hof Sackern und den "Ravensberger LichtLandschaften".
An dem Kurs können max. 30 Personen teilnehmen.

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Eurythmie
Dozentin: Donata Fellner
Die Hingabe an das Andere verwandelt immer zugleich das eigene Wesen: Was wir in uns lösen, entbindet Vergangenes, welches dann für das tätige Erbilden der Zukuft erst in wahrhaftem Sinne frei zu werden vermag.
Anhand von Übungen zu Grundelementen der Eurythmie und dem Gedicht "Die Fußwaschung" von Christian Morgenstern wollen wir mit diesem Thema umgehen.

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Singen "...ein Geschenk des Himmels"
Dozentin: Wiebke Kretschmann - Musikpädagogin und Chorleiterin aus Mölln, Schleswig-Holstein
Dieser Kurs richtet sich ganz bewußt auch an diejenigen Menschen, die bislang noch nicht die Gelegenheit oder den Mut hatten, mit ihrer Stimme und dem Singen-in-Gemeinschaft, in Kontakt zu treten.
Durch verschiedenartige Übungen und Wege des Einstudierens ist es auch ohne langjährige Chorerfahrung und sichere Notenkenntnis möglich, ein intensives Sing- und Musikerlebnis miteinander zu teilen.
Ein reicher Schatz an Liedern und Kompositionen, vom Kanon bis zum 4-st. Satz; freies Tönen und Obertönen, tun ihr übriges, um ein vielfältiges und tiefes Erleben möglich zu machen.
Singen öffnet das Herz und verbindet Menschen, auch über Ländergrenzen hinweg.
In diesem Sinne freue ich mich auf einen bunten Kreis sangesfreudiger Menschen!

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Der Mensch zwischen Himmel und Erde - phänomenologische Astronomie
Dozent: Gerhard Stocker
Wenn der Betrachter und Beobachter der atmosphärischen und kosmischen Phänomene seinen eigenen Standpunkt ernst nimmt, kommt er zu einer interessanten und aufschlussreichen Bewertung seines Verhältnisses zur Welt.
An dem Kurs können max. 20 Personen teilnehmen.

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Perspektiven eines praktischen Humusaufbaus
Dozent: Dominique Blondeau
Humus spielt eine zentrale Rolle im Ackerbau. Welcher Humusaufbau sinnvoll ist, welche Rolle dabei Kompost und biologisch-dynamische Präparate spielen, und welche Art Gründüngung eine lebendige Erde hervorbringen kann - diese Fragen werden erläutert und Antworten gesucht.
Das Verständnis des Pflanzenwachstums bildet auch die Grundlage für das Verstehen dieses großen Systems: HUMUS.
An dem Kurs können max. 20-25 Personen teilnehmen.
Der Kurs wird bei Bedarf ins Französische übersetzt! / aussi possible en langue francaise!
Il y a encore des places prioritaires pour des locuteurs natifs francaises chez Dominique Blondeau. Contactez november (at) maltehoevel.de svp.

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Pferdearbeit
Dozent: Sven Hubert

Ein großer Teil des Kurses widmet sich der Beantwortung mitgebrachter Fragen.
Die Voraussetzung der Teilnahme an dem Kurs ist, dass man sich vorher mit dem Thema Pferdearbeit bereits auseinandergesetzt hat und Fragen mit in den Kursus bringt.
Maximale Teilnehmerzahl: 15

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Volkstanz
Dozentin: Rachel Gerken
Volkstanz... für das was zwischen der Arbeit geschehen möchte...Tanzen erholt, entspannt (auch wenn man auch da mal ins Schwitzen kommen kann) und vor allem verbindet..denn Volkstanzen kann man nicht alleine...
Volkstanz ist vielseitig, von ganz leicht bis ganz schön schwierig, von Irland bis Armenien wird vieles dabei sein, wo der Schwerpunkt liegen wird entscheiden wir spontan zusammen...

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Schenken - Leihen - Beteiligen, die Qualitäten des Geldes und ihre Wirkung in der Landwirtschaft
Dozentin: Susanne Kratt
Wir wollen uns zunächst mit den verschiedenen Möglichkeiten des Umganges mit Geld befassen. Dabei wollen wir nach unseren eigenen Erfahrungen fragen, Wünsche formulieren und bestehende Institutionen kennen lernen, die diese Geldqualitäten in realen Projekten und Initiativen bereits einsetzen (Institutionen der GLS Bank).
Dabei konzentrieren wir uns immer mehr auf die Fragen der Finanzierung von landwirtschaftlichen Betrieben. Auch hier wollen wir zurück greifen auf die Erfahrungen der TeilnehmerInnen des Kurses: Welche Finanzierungsgrundlage haben Ihre Lehrbetriebe? Welche Varianten gibt es zwischen gemeinnützigen Trägern, privaten Eigentümern, Wirtschaftsgemeinschaften und anderen Formen?
Im dritten Teil des Kurses wollen wir uns auf die Frage der Finanzierung von ökologisch zu bewirtschaftenden landwirtschaftlichen Flächen konzentrieren. Wer bietet Land an, wer benötigt Land, wie gestaltet sich das Angebot und die Nachfrage. Welche Geldmittel können in welcher Weise dazu eingesetzt werden. Hier wird auch der aktuelle Bio-Bodenfonds der GLS Bank und seine Weiterentwicklung anhand konkreter Anfragen von Betrieben vorgestellt.

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Soziale Dreigliederung (in englischer Sprache)
Dozent: Janne Länsipuro aus Finnland - Janne Länsipuro hat seit vielen Jahren im biologisch-dynamischen Gartenbau und der Lebensmittelversorgung in Kooperativen und anderen Formen des gemeinschaftsorientierten Unternehmertums gearbeitet. Er unterrichtet in der biologisch-dynamischen Ausbildung in Finnland und war an mehreren EU-Projekten zur Entwicklung der biologischen / biodynamischen Berufsausbildung beteiligt. Janne ist ein aktives Mitglied der Grünen in Finnland.
Wir werden uns mit Wirtschaft, Rechtsleben und Kultur in Landwirtschaft und hofgemeinschaftsbasierten sozialen und kulturellen Initiativen befassen, sowie deren Wechselwirkung mit dem Rest der Gesellschaft erkunden.
Einige große Fragen, die auftreten werden:
Eigentumsverhältnisse, die Natur und die Rolle des Geldes, Regulierung, Gesetzgebung und Normen, unterschiedliche Rollen und Relevanzen der verschiedenen Arten von gesellschaftlichen Organisationen und juristischen Personen (Firmen, Genossenschaften, NGOs, Stiftungen, Trusts) auf und rund um Höfe.
Die Workshopteilnehmer sind eingeladen, von verschiedenen Modellen des Eigentums, der Organisation und des sozialen Engagements zu berichten, mit denen sie in Berührung gekommen sind (z.B. CSAs, Camphills, Kooperativen und Familienbauernhöfe).
Wir hoffen in diesem Workshop zu Erkenntnissen, Verknüpfungen und Ideen zu kommen, die den Workshopteilnehmern Anstoßpunkte geben können für eine Weiterentwicklung von Bauernhöfen als gesunde, innovative und dynamische Organismen in der Gesellschaft.

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Bio-Dyn und moderne Spiritualität (in englischer Sprache)
Dozent: Ruud Hendriks
In my workshop I am planning to discuss the limits of biodynamic agriculture. I will start with a short introduction in developments which I see happening in the biodynamic realm. After that I would like to discuss with the participants what is our biodynamic agriculture at thís moment (which implicates that it will be different for others at this moment and different for us an another moment). And those differences make development possible.
In the years between the twenties of the last century when biodynamic farming developed and now many people worked with biodynamics according to the book. The Agricultural Course was like a bible and people were discussing what interpretation is the correct one. Slowly we are getting used to take our own responsibility in deciding what we consider biodynamic. The compulsory use of preparations started a discussion which I consider interesting for further development.
Do they always work, also when the user doesn't believe in them? Or do they only work in connection with the person who uses them?
Is the use of Bach remedies, Mandela's, meditation, crop circles, energizers part of biodynamic agriculture?
Can a farm only work biodynamic when it is a mixed farm? Or would a crop be better off with a specialist in one farming aspect who cooperates with another specialist who is his/her neighbor?
Is it necessary to prove the biodynamic way of working in a scientific way (chromatography, crystallization) or is the intuition of the consumer the best proof we can have?
One could say that the discussion goes parallel with the one in religion. We used to have one belief, go the church of that belief and the priest told us exactly what to believe. If that didn't fit, you would look for another church with another priest. Steiner was often considered a kind of priest who exactly told us how to do things. Nowadays many people develop their own religion. The interesting thing is to develop your own religion (your own biodynamic farming), but to keep in touch with other individuals to develop a common sense in what you consider religion (biodynamics). That is how I think Steiner would like to see biodynamics develop. Take his ideas and thoughts as a basis and develop them further. Especially for the young generation with a very individual style I think this is important. In the Netherlands we have, compared to most countries and definitely to Germany, a very individual society (sometimes maybe too individual), so we practice a lot with this individual/society discussion.

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